Spielen im Irish Pub 🍻

+++ SAVE THE DATE +++

In der kommenden Woche spielen wir wieder mit Euch im Irish-Pub – kommt vorbei und spielt mit! 💖🧡💛💚💙💜

⌚ Dienstag, 19 – 22 Uhr

🌏 Mulvany’s Irish Pub Marl, Hochstr. 1

🧬 3G-Regel

Lasse stellt vor: DER HEIDELBÄR

Einstieg: 🧡🧡🤍🤍🤍

Anspruch: 🧡🧡🤍🤍🤍

Spielspaß: 🧡🧡🧡🧡🤍

Alle BÄReit? Dann kann es losgehen! In der deutschen Sprache versteckt sich so allerhand und nur die Wenigsten ahnen im Entferntesten, wie viele Bären dabei sind. Ob im CamemBÄRt Käse oder verborgen im BÄRnsteinzimmer.

Alle 60 Karten mit je vier bärigen Begriffen werden gemischt und jeweils drei Karten an alle Spieler*innen verteilt. Die Bärenbegriffe sind denkbar einfach: Der BÄR ersetzt in einem Wort die Silben -ber, -beer, -per und -bär. Die oder der Startspieler*in fängt an und umschreibt einen Begriff ihrer Bären-Karten mit einem kurzen Satz: „Dieser Bär …“.

Beispiel: Dieser BÄR stoppte die Titanic. Da leuchtet ein, dass nur der EisBÄRg richtig sein kann.

Wer die Lösung errät, erhält die Karte als Siegpunkt und darf eine seiner oder ihrer Begriffe beschrieben. Dann wird nachgezogen. Das Spiel endet, wenn der Kartenstapel leer ist.

Neben wenigen Spielregeln zur Satzlänge und dem Übersetzungsverbot von gesuchten Begriffen wird den Spieler*innen freie Hand gelassen. Das Spiel ist schon etwas älter, was sich auch teilweise in den Namen der „Prominenten“ widerspiegelt. Viele zeitlose Begriffe in unterschiedlicher Schwierigkeit sorgen aber für genug Abwechslung. Sind einmal alle Begriffe in derselben Besetzung durchgespielt, flacht der Spielspaß etwas ab – da ist mal eine längere Pause angesagt.

DER HEIDELBÄR ist für 3 – 6 Spieler*innen, ab 8 Jahren, dauert eine viertel Stunde und kostet ca. 10 €.

Lasse stellt vor: SO KLEEVER!

Einstieg: 🧡🤍🤍🤍🤍

Anspruch: 🧡🧡🧡🤍🤍

Spielspaß: 🧡🧡🧡🧡🧡

SO KLEEVER! Ist ein cleveres (oder kleeveres) und kooperatives Wort-Spiel. Hier gilt es übergeordnete Begriffe zu vorgegebenen Wörtern zu finden. Klingt zunächst einfach, kann aber auch ganz schön knifflig sein.

Worum geht’s?

Alle Spieler*innen erhalten zunächst eines der Kunststoff-Kleeblätter und einen abwischbaren Stift. In die Vertiefungen der Kleeblätter werden zufällig jeweils vier Stichwort-Karten gesteckt, so, dass niemand anderes diese sehen kann. Die Stichwort-Karten sind quadratisch und enthalten an jeder Seite jeweils ein Wort. Nun geht es los und ich versuche zu jedem außen steckenden Wort-Paar einen Oberbegriff zu finden. Diese schreibe ich mit meinem Stift auf meine Kleeblatt-Seiten. Auch hierzu sind Spielregeln in der Anleitung zu finden, welche Worte keinen Hinweis bilden dürfen. Neben Übersetzungen und Neologismen darf natürlich auch nichts aufgeschrieben werden, was den beiden Wörtern gleicht. Alles andere ist erlaubt und erwünscht! So lassen sich Jung und Zauberer zu Harry Potter verbinden und zu Baumarkt und Mücke fällt mir auch etwas ein.

Jetzt mische ich meine vier Stichwort-Karten mit einer verdeckten Karte vom Nachziehstapel und warte bis meine Mitspieler*innen ihrerseits fertig sind. Da alle parallel Hinweise auf ihren Kleeblättern notieren, sind alle Spieler*innen auch gleichzeitig beschäftigt und kurze Wartezeiten entstehen nur, wenn sich jemand nicht entscheiden kann. Eine gewisse Grund-Kreativität ist vorausgesetzt. Findet ihr mal keinen Hinweis, schreibt einfach das erste auf, was Euch in den Sinn kommt.

Nun versuchen meine Mitspieler*innen meine Stichwort-Karten korrekt meinen Hinweisen zuzuordnen und gleichzeitig den False-Friend auszusortieren. Schwierig, schwierig: Passt nun eher Virus oder Nadel zur Impfung? Oder ist es hinsichtlich der vermehrt auftretenden Impfbeigabe doch die Wurst?

Schließlich wird aufgelöst: Ist alles richtig, erhalten wir Punkte pro richtige Karte und 2 Bonuspunkte für den ersten Versuch. Stimmt etwas nicht, darf korrigiert werden. Die Bonuspunkte sind dann aber verloren.

Nachdem jede*r einmal ihr/ sein Kleeblatt präsentieren durfte, werden die Punkte addiert. Es gilt das Ergebnis der letzten Partie zu schlagen, strengt Euch also an und seid besonders kleever.

Fragt sich zuletzt, wie viele Spieler*innen mitspielen können. Nun, auf der Spieleschachtel steht 3-6, es klappt aber auch wunderbar zu zweit!

SO KLEEVER! ist von François Romain, erschienen bei Repos Production, dauert maximal 30 Minuten und ist ab 10 Jahren. Das Spiel kostet ca. 20€.

Lasse stellt vor: TIPPI TOPPI

Einstieg: 🧡🤍🤍🤍🤍

Anspruch: 🧡🧡🤍🤍🤍

Spielspaß: 🧡🧡🧡🧡🤍

TIPPI TOPPI ist ein kooperatives Kartenspiel von Ken Gruhl, erschienen beim Verlag Schmidt Spiele, das man auch alleine oder mit bis zu vier Spieler*innen spielen kann.

Enthalten sind 56 Zahlenkarten von 1-7 in vier Farben (jede Karte gibt es 2x), dazu 53 Aufgabenkarten. Die Karten werden separat gemischt und von den Aufgabenkarten je nach Schwierigkeitsstufe und Spieler*innen-Anzahl mehrere als Stapel bereitgelegt. Dazu gibt’s eine tolle Übersichtskarte. Von ersteren werden vier gezogen und nebeneinandergelegt. Von den Zahlenkarten werden ebenfalls vier offen ausgelegt und alle Spieler*innen erhalten vier auf die Hand. Bei allem „vier“ – merk‘ ich mir.

Spielziel ist, alle Aufgaben gemeinsam durch geschicktes Auslegen der Karten zu erfüllen.

Schon kann es losgehen: Die Spielerin oder der Spieler, die oder der zuletzt etwas Orangefarbenes gegessen hat, beginnt und spielt eine Karte auf einen der vier Zahlen-Karten-Stapel. Dabei soll möglichst eine oder mehrere der Aufgaben erfüllt werden. Diese beziehen sich immer auf alle vier Stapel. So sollen etwa drei orange Karten oben auf den Stapeln ausliegen, in Summe 20 ergeben oder nur ungerade Zahlen ausliegen. Die Aufgabenkarten sind vielfältig und sorgen für ein abwechslungsreiches Spielerlebnis. Manchmal können sogar durch geschicktes Ausspielen gleich mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt werden. Erfülle Aufgaben werden beiseitegelegt und vom Stapel jeweils neue Karten gezogen, sodass wieder vier ausliegen. Auch eine neue Zahlenkarte erhält die oder der Spieler*in auf die Hand.

Das Spiel ist beendet, wenn alle Aufgaben erfüllt wurden; in diesem Fall haben alle Spieler*innen gemeinsam gewonnen. Verloren haben wir, wenn der Zahlenkarten-Stapel aufgebraucht ist, aber noch Aufgabenkarten ausliegen oder wenn eine Spielerin oder ein Spieler mal keine Karte ausspielen kann. Denn auch hier gibt es Regeln: Eine Karte darf nur dann auf einen Stapel gelegt werden, wenn mindestens die Zahl oder die Farbe gleicht – wie bei UNO und zahlreichen anderen Kartenspielen.   

TIPPI TOPPI ist ab 8 Jahren und kann auch mit jüngeren Kindern gespielt werden. Die Sache mit der (verbotenen) Kommunikation über die eigene Kartenhand muss nicht so eng gesehen werden, die Hauptsache ist, dass alle Spaß haben.

Besonders viel Vergnügen bereitet das Spiel, da es auf Teamwork ankommt, aber auch jede Menge Glück dabei ist. Nicht immer kann eine Gruppe gewinnen, wenn der Kartenstapel nicht zum Vorteil der Gruppe gemischt ist – passiert. Egal ob Sieg oder Niederlage – eine neue Partie will, auch wegen der kurzen Spieldauer, immer wieder gespielt werden!

Alter

Ab 8

Spieler*innen

1 – 4

Dauer

20 Min.

Kosten

ca. 9€

Spiel des Jahres

Heute morgen wurden vom gleichnamigen Verein das Spiel des Jahres und das Kennerspiel des Jahres gekürt. Den Gewinnern und Verlagen gratulieren wir ganz herzlich und freuen uns, dass zwei großartige Spiele den Hauptpreis gewinnen konnten.

Spiel des Jahres ist: MICRO MACRO von Johannes Sich, erschienen bei Edition Spielwiese, Vertrieb Pegasus Spiele

Kennerspiel des Jahres ist: PALEO von Peter Rustemeyer, erschienen bei Hans im Glück.

Beide Spiele sind kooperativ. Während bei MICRO MACRO ein gutes Auge und jede Menge Detektiv-Arbeit gefordert ist, reisen wir beim kartenbasierten PALEO zurück in die Steinzeit, erlegen Mammuts und stellen eine Höhlenmalerei zusammen.

Wo könnt ihr die Spiele kaufen?

Lasse stellt vor: KRASS KARIERT

Es gibt karierte Küchentücher, karierte Kurzarmhemden oder kariertes Collegeblockpapier. Heute stellen wir Euch das Kartenspiel KRASS KARIERT vor. Das Spiel ist von Katja Stremmel für 3 – 5 Spieler*innen ab 10 Jahren und dauert etwa 30 Minuten. KRASS KARIERT ist erschienen beim Verlag Amigo und kostet ca. 8€.

Zunächst werden alle Karten des Spiels (bis auf sechs Stück) an die Spieler*innen verteilt. Jeweils 2 zufällige Karten legen alle Mitspieler*innen vor sich ab. Auf den Karten ist entweder eine Zahl von 1 bis 12 oder ein Sonderzeichen abgebildet. Die Karten auf der Hand müssen so aufgenommen werden, wie sie gezogen wurden und dürfen nicht sortiert werden. In diesem Spiel geht es darum, alle Handkarten loszuwerden. Bin ich an der Reihe darf ich eine Karte oder eine Kartenkombination in die Mitte spielen. Wichtig: Die Karten (-kombination) muss eine vorher gespielte übersteigen, also ist ein Pärchen immer höher als eine Einzelkarte, eine Straße aus drei Karten höher als der Zwilling. Bei gleichen Kombinationen entscheidet die höhere Zahl. Die zweite Regel besteht darin, dass eine Kombination, die ich ausspielen will in meiner Hand zwingen nebeneinander stecken muss. Kann oder will ich nichts ausspielen, darf ich eine meiner offen liegenden „Ersatzkarten“ auf die Hand nehmen und irgendwo dazwischen stecken, statt eine Kartenkombination auszuspielen. Waren alle einmal an der Reihe beginnt eine neue Runde, wer noch die höchste Kombination ausgespielt hat.

Ein Durchgang ist beendet, wenn entweder eine Spielerin oder ein Spieler keine Karten ausspielen/ auf die Hand nehmen kann oder eine Person als einzige noch Karten auf der Hand hat. Diese*r gibt einen „Lebenspunkte-Chip“ ab und es beginnt ein neuer Durchgang.

Ein weiterer Kniff des Spiels liegt bei den insgesamt sechs Sonderkarten. Darunter sind zwei Joker, die eine beliebige Zahl annehmen können. Stoppkarten, ebenfalls 2x im Spiel, werden als Einzelkarte ausgespielt, beenden sofort eine Runde und bringen dich ans Anspiel – gut, um niedrige Einzelkarten loszuwerden. Abschließend gibt es zwei Ärgerkarten, die ebenfalls als Einzelkarte in einen Stich gespielt werden. Wer diesen Stich „gewinnt“, darf sich über drei zusätzliche Karten vom Nachziehstapel freuen.

Besonders viel Spaß macht KRASS KARIERT, da Freud‘ und Leid‘ wie bei kaum einem anderen Spiel so eng beisammen liegen. Süffisant werden noch drei glänzende 12er auf den Tisch gelegt, ehe die Mitspieler*innen nicht nur eine +3-Karte, sondern gleich zwei dieser in der Mitte platzieren. Sechs neue Karten sind ein tolles Geschenk! UNO lässt grüßen. Spielen soll doch Freude bereiten.

Verloren hat, wer keinen Chip mehr abgeben kann – vielleicht läuft es beim nächsten mal ja besser! 😊

#Pride 💖🧡💛💚💙💜

Bei uns spielen Menschen, die kommen aus Marl, aus Münster oder Mainz – die leben in Bayern oder Belgien, die kommen aus Syrien oder Südtirol, aus Kenia oder Köln. Bei uns spielen alle mit. Egal woher ihr kommt, wer ihr seid und wohin es in Zukunft geht!

Bei uns spielen Menschen mit, die sind noch Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder schon über einhundert Jahre alt.

Bei uns spielen Frauen und Männer, bei uns spielen non-binary/ LGBTQIA+ an einem Tisch zu Hause oder im Biergarten.

Bei uns spielen Menschen mit Hüten, Menschen mit Kurzarmhemd oder Kleidern, in grünen Turnschuhen oder Flip-Flops.

Alle lieben Menschen vereint, dass sie super gerne spielen, lachen, beisammen sind – und ihr alle seid supercool. Wir, Marl spielt! e.V., stehen ein für Toleranz und Offenheit. Wir stellen uns gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus. Feinseligkeit gegenüber LGBTQIA+ hat bei uns keinen Platz!

Wir lieben Euch 💖🧡💛💚💙💜

Umfrage: Kennerspiel des Jahres

In der vergangenen Woche haben wir unsere Twitter-Community befragt: Was glaubt Ihr, was wird Kennerspiel des Jahres? Insgesamt 15 User haben sich beteiligt und mit deutlicher Mehrheit lag abschließend das Spiel PALEO vorne. PALEO ist von Peter Rustemeyer (erschienen bei Hans im Glück) und es spielt in der Steinzeit – wir sammeln gemeinsam Futter, Holz und Steine für Errungenschaften und müssen zum Spielsieg eine Höhlenmalerei fertigstellen. Mit Kartenglück und vielen Elementen macht das Spiel auch zu zweit Spaß und ist gar nicht mal so einfach!

Auf Rang zwei landete FANTASTISCHE REICHE von Bruce Glassco (erschienen bei Strohmann Games), ein kompetitives Kartenspiel, bei dem es darauf ankommt richtige Kombinationen der Karten auf der Hand zu halten: Leichte Grübelei, aber einfaches Spielprinzip, das zu zweiten, dritten und vierten Partien hintereinander einlädt.

DIE VERLORENEN RUINEN VON ARNAK, Platz 3, ist von den Autor*innen Michaela „Mín“ Štachová und Michal „Elwen“ Štach (erschienen bei Czech Games Edition/ Heidelberger). Wir befinden uns im Dschungel einer neu entdeckten Insel und versuchen als Expeditionstrupp durchzuschlagen. Enthält Elemente von Worker-Placement, Deckbau und Ressourcen-Mangement. Tolles Spielmaterial und ein schönes Spiel!

Rätsel

Am heutigen #MarlSpieltDienstag spielen wir mit Euch eine Runde JUST ONE, Spiel des Jahres 2019. Ihr bekommt von uns insgesamt sechs Begriffe, die mit einem bekannten Brettspiel zu tun haben – erratet ihr es?

EDIT: Die Lösung lautet natürlich Dominion!